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Gladiatoren

Die verschieden Waffen der Gladiatoren

Legionaerspfad Kampf der Gladiatoren

Eine Filmszene bei einem Gladiatorenkampf

Brot und Spiele ist eine andere Bezeichnung für die Gladiatorenkämpfe die im Kolosseum stattgefunden haben.

Entstehungsgeschichte Bearbeiten

Nachdem sich die munera in die Spiele (ludi), verwandelten, wurde aus dem ehemaligen Totenkult der Etrusker ein neues Schauspiel für die Öffentlichkeit

Intention Bearbeiten

Die zum Teil schlimmen Zustände in Rom waren für den Staat Grund genug, nicht nur die Spiele, sondern auch die Lebensmittel zu finanzieren. Mangelnde Hygiene, die große Armut in manchen Teilen der Stadt und die regelmäßigen katastrophalen Brände in den Bezirken, machten das Volk unzufrieden. Es brodelte an allen Ecken und Enden, vorallem jedoch in den unteren Schichten der Gesellschaft, der Masse. Wollte der Staat nicht untergehen, mußte für die Massen nicht nur für Kurzweil gesorgt werden, sondern auch für ausreichend Nahrung.

Ablauf Bearbeiten

Oftmals wurde Brot (panem) in die Zuschauermengen geworfen. Die Leute die dorthin gingen, ersparten sich Geld, denn im Kolosseum wurden bis zu 50.000 Brote verteilt. Private Leute finanzierten auch die ludi; vorallem Senatoren, um sich beliebter zu machen. Angeblich soll es möglich gewesen sein, im Kolosseum auch Wasser einlaufen zu lassen, so dass man auch Schiffsschlachten darstellen hätte können. Auch die Tierhetzen und die Hinrichtung von Verurteilten waren nicht selten. Am beliebtesten waren jedoch die Gladiatorenkämpfe.

Redensart Bearbeiten

"Brot und Spiele" ist auch heute noch eine Redensart, sein Volk in Krisenzeiten mit Mildtätigkeit zu beschwichtigen.