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Gaius Octavius, * 23 September 63 v. Chr in Rom, † 19 August 14 n. Chr bei Neapel, später genannt Augustus war Adoptivsohn Caesars und wurde nach dessem Tod 44 v. Chr von seinem Testament zu dessem rechtmäßigen Erben erklärt. Er wurde später erster Kaiser des Reichs und leitete die Umwandlung der Republik in eine prinzipatische Monarchie ein. Er schuf nach Jahrzehnten der Bürgerkriege eine lange Ära des inneren Friedens, die als Pax Augusta bekannt ist.

Biografie Bearbeiten

Kindheit Bearbeiten

Octavian younger.jpg

Gaius Octavius bei Rom

Gaius Oktavian wurde am 23. September 63 v. Chr., in einer ritterlichen Familie, geboren. Diese waren die Oktavier. Durch seine Großmuttter Julia war er mit Caesar verwandt, Caesar war sein Großonkel. Er wuchs unter der Obhut seiner Mutter Atia auf.

Mit 14 Jahren begann er seine erste und längste Reise nach Gallien, um ein Geschenk an seinen Großonkel persönlich zu überbringen. Er wurde bei der Reise gefangen genommen und später wieder von Soldaten der 13. Legion befreit. Anschließend wurde er dann wieder nach Rom gebracht. Er ließ  Theater bauen und auch Straßen und das Koloseum errichten.

Später verbrachte er seine Zeit zu Hause, und interessierte sich sehr für Poesie, dabei erlebte er die Krise der Republik. Er bewies bei Besuchen von Kommandeuren oder Senatoren, dass er ein kluger Denker ist.

Politische Laufbahn Bearbeiten

Aufstieg in der Politik Bearbeiten

Gaius Julius gegen die Parther zum Reiteroberst. Im Vorfeld des Partherzuges entsandte Caesar ihn nach Appolinia, im südlichen Illyrien. Dort sollte Gaius Octavius seine Studien vervollständigen und dort erfuhr er von der Ermordung Casars und von seiner Einsetzung als Haupterbe. Er kehrte sogleich nach Rom zurück und nahm den Namen Caesar an. Er ließ bald nach den Mördern seines Ziehvaters suchen, und befahl den Tod von diesen.

Großerbe des Caesar Bearbeiten

Nach dem Sieg über die Caesarmörder bei Philippi (42 v. Chr.) beschlossen die Triumvirn im Vertrag von Brundisium 40 v. Chr. eine Reichsteilung: Antonius erhielt den Osten, Lepidus Afrika, Octavian den Westen. 37 v. Chr. schlossen Octavian und Antonius einen Vertrag zur Bekämpfung des Pompeius. Als Lepidus Sizilien beanspruchte, wurde er von Octavian entmachtet und schied aus dem Triumvirat aus. Nach dem Sieg über Pompeius bei Naulochos führten die Politik des Antonius im Osten und seine Ehe mit Kleopatra zur Verschärfung des ohnehin gespannten Verhältnisses zu Octavian. In der Schlacht bei Actium wurden Antonius und Kleopatra vernichtend geschlagen und endeten in Alexandria durch Selbstmord. Octavian stand nun vor der Aufgabe, seine Alleinherrschaft zu wahren, ohne das Schicksal Caesars zu teilen.

Zeit als Kaiser Bearbeiten

Neues Zeitalter das Prinzipats Bearbeiten

Octavian kehrte 29 v. Chr. nach Rom zurück, begann sofort mit einem großzügigen Bau- und Restaurierungsprogramm und widerrief alle rechtswidrigen Akte der Triumviratszeit. So vorbereitet legte er Anfang 27 v. Chr. in einem geschickt inszenierten Staatsakt alle Gewalten nieder, doch nur, um sich sogleich auf Drängen des Senats bereit zu erklären, die Provinzen Ägypten, Syrien, Gallien u. Spanien zu befrieden und ihre Grenzen zu sichern. Zum Dank verlieh man ihm den Ehrentitel „Augustus“, der im Folgenden Namensbestandteil der Kaiser wurde.

Als seine fortwährende Bekleidung des Konsulats den politischen Beteiligungsanspruch der Oberschicht störte, verzichtete er 23 v. Chr. auf das Amt, erhielt aber zum Ausgleich die volle Machtgewalt eines Volkstribunen, ferner das ständige Recht, wie ein Konsul mit dem Senat zu verhandeln. Wenig später wurde er durch Verleihung der konsularischen Ehrenrechte den Konsuln auch protokollarisch gleichgestellt. So blieb er beim Entwurf seiner Position im Staat strikt im republikanischen Rahmen, sprengte diesen jedoch durch die Häufung von Amtskompetenzen, die aber sämtlich nicht usurpiert, sondern von Senat und Volk verliehen waren.

Neue Politik und Nachfolger Bearbeiten

Verfassung unter Kaiser Augustus.jpg

Neue Verfassung unter der Führung Ausgustus.

Im Jahr 20 v. Chr. schloss Augustus ein Verständigungsvertrag mit den Parthern, bei dem die von Crassus verlorenen Feldzeichen zurückgegeben wurden. Die römische Herrschaft in Gallien, Germanien, Illyrien und an der Donau wurde mit Limes befestigt, die Verwaltung der Provinzen neu geordnet. Und durch Unterwerfung östlich des Rheins, in den Alpen und deren Vorland und in Südosteuropa bis zur Donau das Römische Reich erweitert. Gewolltes Ziel war die Erreichung natürlicher Grenzen und gesicherter Verbindungswege. Nach der Niederlage des Feldherrn Varus im Jahr 9 n. Chr. musste er die rechtsrheinischen Gebiete aufgeben.

Der spätere Kaiser Tiberius wurde, nachdem mehrere zur Nachfolge ausersehene jüngere Mitglieder der Familie gestorben waren, 4 n. Chr. von Augustus adoptiert und zum Nachfolger bestimmt.

Augustus starb nach einer Regierung, die dem Reich eine lange Blütezeit gebracht und für die folgenden Jahrhunderte der römischen Kaiserzeit den Grund gelegt hatte. Augustus wurde zu Lebzeiten in den Provinzen, nach seinem Tod auch in Rom als Gott verehrt.

Aber Augustus spielte sich nie in den Vordergrund und bezeichnete sich als erster Bürger.

Quelle Bearbeiten

  • Rom - Staffel I
  • Rom - Staffel II
  • Augustus - Im Auftrag des Kaisers
  • Die Römische Republik
  • Lehrbuch Sachsen in Geschichte Klasse 6
  • National Geographic History - Große Herrscher

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