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Die Grammaticus war eine Schule, die von Schülern, die das 12. Lebensjahr überschritten haben, besucht wurde. Grammaticus war eine Schule für eine höhere Bildung, also das war eine Mittelschule, für Mädchen – außer für wenige aus reichem Haus – war die Schulbildung mit dem Ludus beendet. Die wurden im Familienkreis auf ihr späteres Leben im Haushalt vorbereitet in vornehmen Familien lernten sie auch Singen, Tanzen, Musik, den Vortrag von Gedichten und auch Griechisch.

Lehrplan Bearbeiten

Der Lehrplan umfasste Werke griechischer und römischer Dichter und Schriftsteller, die Grammatik, die Verslehre, Geschichte, Literaturgeschichte, Philosophie und Astronomie. Auch Musikunterricht und die Körpererziehung waren Teile der Ausbildung.

Die Kinder mussten als Grundlage der römischen Rechtswissenschaft den Text des 12 Tafelgesetzes auswendig lernen, aber auch viele andere Texte. Diese Unterrichtsmethode im griechischen Geist hatte auch Gegner, die mehr Vorbereitung auf das praktische Leben wollten, z.B. auf die Fachgebiete Landwirtschaft, Recht, Heilkunde, Kriegskunst, Rhetorik.

In der Regel war die Schulbildung des jungen Römer mit der Eintragung in die Bürgerlisten abgeschlossen. Vermögende Familien wandten allerdings beträchtliche Mittel auf, um ihren Söhnen eine Ausbildung an einer Rhetorikschule zu ermöglichen, da jeder, der die politische Laufbahn einschlug, die Redekunst beherrschen musste.

Quelle Bearbeiten

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