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Judäa

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Judäa war eine Provinz des Römisches Reich. Als Judäa wird der mittlere Teil des Berglands von Israel und Westjordanien, zwischen Samaria im Norden und dem Negev im Süden, bezeichnet. Das Bergland wird vor allem um Ramallah im Norden und Hebron im Süden vorwiegend von Arabern bewohnt, die Regenfeldbau treiben.

Judäa war ursprünglich die Bezeichnung für das jüdische Siedlungsgebiet um Jerusalem nach der babylonischen Gefangenschaft, später für das Reich Herodes' des Großen. Seit 67 n. Chr. war Judäa römische Provinz. Der größte Teil Judäas war 1948-1967 von Jordanien annektiert und steht seitdem unter israelischer Verwaltung; seit 1995 teilweise auch unter palästinensischer Selbstverwaltung.

Geschichte Bearbeiten

Die Juden waren zwischen 141 v. Chr. und 63 v. Chr. in einem unabhängigen Staat, bis Gnaeus Pompeius Magnus Palästina für Rom eroberte und zu einer römischen Provinz machte, die von jüdischen Königen regiert wurde.

Judäa wurde besondere Aufmerksamkeit zuteil, als der römische Kaiser Konstantin der Große das Christentum 313 n. Chr. zur rechtmäßigen Religion erklärte. Seine Mutter Helena besuchte Jerusalem, und Judäa wurde als das Heilige Land zum Ziel christlicher Pilgerreisen. Es folgte ein goldenes Zeitalter, geprägt durch Wohlstand, Sicherheit und eine kulturelle Blüte, in der der größte Teil der Bevölkerung zum Christentum bekehrt wurde.

Quelle Bearbeiten

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