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Marcus Licinius Crassus war ein Politiker der römischen Republik. Crassus war ein General und Staatsmann, er begründete gemeinsam mit Gnaeus Pompeius Magnus und Gaius Julius Caesar das 1. Triumvirat.


Erste Ruhmheiten Bearbeiten

Während des ersten Bürgerkrieges schloss sich Crassus 83 v. Chr. Lucius Cornelius Sulla, dem Führer der Optimaten, im Kampf gegen die Popularen bzw. Marianer an und zeichnete sich als Befehlshaber in der entscheidenden Schlacht am Collinischen Tor im November 82 v. Chr. aus. Nach Sullas Sieg bereicherte sich Crassus bei den Proskriptionen, durch die Sulla seine politischen Gegner ausschaltete, gewissenlos, häufte ein riesiges Vermögen an, handelte aber auch zunehmend eigenmächtig, weshalb er 81 v. Chr. vorübergehend politisch in Ungnade fiel. Seinen Reichtum – er wurde schließlich der reichste Mann von Rom – setzte er gezielt dafür ein, sich als einflussreicher Patron, der die führenden Familien Roms finanziell von sich abhängig gemacht hatte, in den politischen Wirren der Endphase der Römischen Republik Macht und politische Ämter zu erwerben und zu sichern.

Triumvirat Bearbeiten

71 v. Chr. schlug Crassus, im Amt des Prokonsuls, den Sklavenaufstand des Spartakus nieder. Ein Jahr später wurde er, neben Pompeius, Konsul, geriet jedoch bald mit diesem in Konflikt, welcher trotz der wenig später erfolgten Aussöhnung latent bestehen blieb..

65 v. Chr. amtierte Crassus als Zensor, als der er sich mit seinen Vorhaben allerdings nicht gegen seinen Mitzensoren Quintus Lutatius Catulus durchsetzen konnte. Um diese Zeit begann er auch die Machenschaften des Catilina zu fördern, und als sich Catilina 64 v. Chr. gegen Marcus Tullius Cicero um das Konsulat für das Jahr 63 v. Chr. bewarb, unterstützten er und Caesar Catilinas Kandidatur. Wahrscheinlich unterstützte Crassus auch Catilinas Verschwörungspläne, wenn auch möglicherweise vor allem zu dem Zweck, um sich dann durch die Aufdeckung der Verschwörung hervorzutun.

60 v. Chr. agierte er im Römischen Senat gegen Pompeius, dessen Machtposition ihn, der selbst der Erste im Staat sein wollte, mit Neid erfüllte, schloss sich dann aber, da er sich mit seinen Plänen im Senat nicht durchsetzen konnte, mit Pompeius Magnus und Gaius Julius Caesar im 1. Triumvirat zusammen.

Als Triumvir hatte er nun endlich eine – wenn auch nicht gesetzlich sanktionierte – führende Stellung im Staat inne.

57 v. Chr. brach der Konflikt zwischen Crassus und Pompeius wieder offen aus, doch Caesar gelang es im folgenden Jahr, die beiden wieder miteinander zu versöhnen.

Krieg gegen Parther Bearbeiten

55 v. Chr. war Crassus ein zweites Mal zusammen mit Pompeius Konsul, und für die Zeit nach Ablauf seines Konsulatsjahres erhielt er als Prokonsul für fünf Jahre die Provinz Syria sowie die Erlaubnis, Krieg gegen die Parther zu führen.

Ende 55 v. Chr. reiste er mit 40.000 Männer nach Syrien ab, und 53 v. Chr. zog er von Syrien aus über den Euphrat gegen die Parther. In der Gegend von Carrhae erlitt er eine schwere Niederlage gegen die Parther. Daraufhin zog er sich nach Carrhae zurück, aber bevor er von dort aus seine Truppen nach Syrien zurückführen konnte, wurde er überfallen und getötet.thgreher

Quelle Bearbeiten

  • Große Griechen und Römer

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