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Der Titel Pontifex Maximus bezeichnet ursprünglich den obersten Wächter des altrömischen Götterkults und ging später auf die Römischen Kaiser und schließlich auf die Päpste über.

Der Pontifex Maximus war der ranghöchste im Kollegium der Pontifices im Römischen Reich. Seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. wurde sein Amt durch die Wahl in einer speziellen Volksversammlung vergeben. Der Pontifex Maximus hatte die Oberaufsicht über alle sakralen Angelegenheiten in Rom.

Die letzten Pontifices Maximi zur Zeit der Römischen Republik waren Gaius Julius Caesar und Marcus Aemilius Lepidus. Nach dem Tod des letzteren nahm Augustus - und nach ihm jeder römische Kaiser bis Gratian - Amt und Titel für sich in Anspruch.

Nach der Christianisierung verlor das Amt seine Bedeutung und seinen heidnischen Gehalt. Der erste Bischof von Rom, der den Titel Pontifex Maximus wieder aufgriff, war Papst Leo der Große. Seither ist der Begriff inoffizieller Titel der Päpste der römisch-katholischen Kirche.

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