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"Für mich gibt es zwei wesentliche Gründe für den Untergang Roms. Der eine ist, dass Rom nicht mehr die Kraft fand, sich den neuen Völkern, die aus dem Osten anrannten, entgegenzustellen. Die Barbarisierung hat sich auf das gesamte Römische Reich ausgewirkt. Der andere war, dass das Machtzentrum aus dem lateinisch sprechenden Rom in das griechisch sprechende Konstantinopel verlegt worden ist, in dem sich die Macht geballt hat. Nicht umsonst ist das Oströmische Reich noch tausend Jahre länger geblieben."
Dr. Klaus Reinhardt, Historiker, bei ZDF

Krieg im Römischen Reich Bearbeiten

Alarich begann einen Feldzug. Er eroberte immer mehr Städte aus dem weströmischen Reich. Es gelang ihm bis zur Hauptstadt vorzudringen, weil die Römischen Legionen sich zu zerstreut im Römischen Imperium befanden. So konnten die Invasoren leicht durch die Verteidigung brechen. Die Goten kesselten Rom ein und begannen mit der Belagerung. Dies hatte Folgen für die Bevölkerung der Stadt. Hunger und Krankheiten veränderten das Stadtbild. Daraufhin schickte der Römische Senat zwei Senatoren als Abgesandte, die einen Kompromiss mit der Belagerern finden sollten.

Attalus und Festus waren die Abgesandten aus dem Senat und kam mit der Forderung nach der Beendigung der Belagerung. Im Gegenzug sollten die Römer alle Schätze und Sklaven den Goten übergeben. Dies geschah auch.

Alarich ließ wieder Händler in die Hauptstadt, so dass die Bevölkerung versorgt war. Attalus begab sich zum Kaiser und erinnerte ihn an die Forderung der Goten nach Siedlungsland. Der Kaiser stand unter Druck durch die Belagerung und stimmte diesen Forderungen zu.

Römische Krise Bearbeiten

Nachdem die gotischen Soldaten abgezogen waren, holte Honorius 6.000 Soldaten zur Hauptstadt. Die Soldaten sollten so schnell wie möglich nach Rom kommen und marschierten durch das halbe Land. Die gothischen Späher entdeckten die Truppe und griffen die Legion an. Es überlebten nur 100. Olympius, ein Berater des Kaisers, stellte schnell eine Legion auf und verjagte die Goten. Er verlor durch die Aktion seinen Posten.

In Gallien ernannte sich Konstantin III. selbst zum Kaiser und stellte damit eine Bedrohung für Rom da.

Belagerung von Rom II. Bearbeiten

Die Westgoten belagerten nach Olympius' Schachzug die Hauptstadt nochmals. Die Römer verhandelten wieder mit Alarich. Er stellte jetzt höhere Forderungen: Er sollte zum römischen Heermeister ernannt werden und Attalus der Abgesandte sollte zum Gegenkaiser erklärt werden.

Honorius plante daraufhin Rom mit einem Handelsembargo der Getreidelieferungen aus Afrika zu belegen. Der Gegenkaiser Attalus wehrte sich gegen diese Drohung nicht und als die Trennung geschah, wurde er als Gegenkaiser abgesetzt.

Im Jahr 410 n. Chr. marschierte die Goten nochmals nach Rom und plünderten die Stadt. Er zog weiter in den Süden und verstarb vor seinem Ziel Afrika. Der Kaiser verstarb 13 Jahre danach.

Im Jahr 476 n. Chr. setzte der germanische König Odoaker den letzten Weströmischen Kaiser Romus Augustulus ab. Auf dem Gebiet des Weströmischen Reiches entstanden viele Germanische Stammesgebiete.

Quellen Bearbeiten

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